Unterwegs mit Rucksack

«Rucksack Magazine» ist ein zwei Ausgaben junges Reisemagazin aus dem Vereinigten Königreich. In jeder Ausgabe erzählen die Autoren und Fotografen ihre Geschichte rund um ein Schwerpunktthema. In der Erstausgabe ging es um den Winter, in der aktuellen Ausgabe, die wir uns hier näher anschauen, geht es um das Reisen an sich, das Unterwegs sein.

Maker:S,Date:2017-9-30,Ver:6,Lens:Kan03,Act:Lar02,E-YDas erste Durchblättern zeigt das «Rucksack Magazine» mit seinen vielen großformatigen Bildern seine volle Schönheit. Typisch für ein Independent Magazine dieser Tage sind die Bilder von einer angenehm ruhigen, kinfolk-esken Schönheit. Die Bilder sollen das Fernweh in uns wecken. Das gelingt sicher auch bei Leserinnen und Lesern, deren Herz schneller schlagen, sobald die Wörter „Outdoor“, „Hiking“ und „Island“ erklingen. Leute, die Städtereisen und Strände bevorzugen, sollten lieber «Cereal», «Kinfolk» oder «Waves & Woods» lesen.

Maker:S,Date:2017-9-30,Ver:6,Lens:Kan03,Act:Lar02,E-YDie Texte, auf allen Seiten umgeben von viel Weißraum, wollen bei mir nicht so recht zünden. Vielleicht liegt es auch an dem Zustand, über den die meisten Texte schreiben, über das Reisen ohne Ziel, dem Nichtankommen. Der Weg kann nur das Ziel sein, wenn die Reisenden unterwegs Halt machen, einmal tief durchatmen und den Moment auf sich wirken lassen können. Unterwegs sein, weil man innerlich schon angekommen ist. In den Reiseberichten von «Rucksack» jedoch scheinen eine Menge junger Leute zu schreiben, die nicht ankommen wollen, sondern etwas verlassen wollten. Das mag für viele Leserinnen und Leser spannend sein. Ich persönlich kann mich damit nicht identifizieren.

Maker:S,Date:2017-9-30,Ver:6,Lens:Kan03,Act:Lar02,E-YEs gibt zwei Arten von Reisemagazinen, die in der Independent-Magazine-Szene zur Zeit beliebt sind: Die einen Magazine besuchen pro Ausgabe einen Ort bzw. eine Region und versuchen diesen durch eine Vielzahl von Artikeln und Perspektiven gerecht zu werden. Zu dieser Kategorie gehören beispielsweise «Drift», «Lost In City Guide» oder auch «Boat». Diese Magazine eignen sich häufig als Reiseführer, zeigen sie doch, was man vor Ort sehen oder erleben kann. In der anderen Kategorie spielt der einzelne Ort oder die einzelne Region keine große Rolle, es geht um etwas anderes, zum Beispiel um Surfen & Outdoor bei «Waves & Woods» oder um bestimmte Schwerpunktthemen wie eben beim «Rucksack Magazine». Diese Magazine wollen allgemein zum Reisen inspirieren und geben vielleicht erste Ideen, wohin es das nächste Mal gehen soll.

Maker:S,Date:2017-9-30,Ver:6,Lens:Kan03,Act:Lar02,E-YDas «Rucksack Magazine» zeigt überwiegend Bilder aus kälteren, weil nördlich oder hoch gelegenen Regionen. Ich dagegen sehne mich nach der Wärme des Südens und der Städte. Vielleicht muss ich noch einpaar Ausgaben warten, bis sich das Magazin einem mir angenehmeren Thema widmet. Bis dahin verschwindet «Rucksack» in meinem Regal und darf erst wieder heraus, wenn um das Meer des Südens und Städten mit mediterranen Klima geht.

Maker:S,Date:2017-9-30,Ver:6,Lens:Kan03,Act:Lar02,E-YTitel: Rucksack Magazine. The Journey Issue (#2)
Sprachen: Englisch
Woher: Vereinigtes Königreich
Offzieller Preis: £10 (€11,50).
Wo kaufen: Coffee Table Books (€12,50 + Versandkosten)

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